Konditor*in (Zuckerbäcker*in) (Lehrberuf) - Lehrzeit: 3 Jahre

English: Cake and pastry baker

Berufsbeschreibung

Konditor*innen (Zuckerbäcker*innen) stellen alle Arten von Torten, Backwaren (z. B. Strudel, Krapfen, Kipferl), Tee- und Kleingebäck sowie Bonbons, Konfekt und Speiseeis her. Sie arbeiten v. a. in Konditoreien, Cafés und Bäckereien, aber auch in großen Restaurants und Hotels im Bereich der Patisserie. Rund um Festtage, wie Ostern oder Weihnachten, produzieren sie spezielle Produkte (z. B. Schokoladeosterhasen, Schokoladenikoläuse, Weihnachtsbäckerei und Muttertagstorten). Viele Tätigkeiten (etwa das Formen von Marzipanfiguren oder das Verzieren von Torten) verrichten sie händisch. Konditor*innen (Zuckerbäcker*innen) arbeiten gemeinsam mit Berufskolleginnen und -kollegen und verschiedenen Fach- und Hilfskräften und haben Kontakt zu ihren Kundinnen/Kunden und Lieferanten

Konditor*innen (Zuckerbäcker*innen) stellen alle Arten von Süßwaren her. Dazu zählen Torten, Kuchen aus verschiedenen Teigen (z. B. aus Germteig, Blätterteig, Plunderteig, Mürbteig, Biskuitmassen) sowie Zuckerwaren (z. B. Marzipanerzeugnisse), Schokoladewaren (z. B. Bonbons und Konfekt), aber auch Käse- und Salzgebäck und Speiseeis. Auf Wunsch der Kund*innen fertigen sie Produkte zu besonderen Anlässen an, wie Hochzeits- und Geburtstagstorten.

Die Hauptaufgabe der Konditor*innen ist die Herstellung diverser Backwaren und Torten: Dazu bereiten sie zunächst Teige und Rohmassen nach Rezept zu. Sie wiegen die Zutaten (Mehl, Eier, Wasser, Butter, Zucker usw.) ab und mischen, schlagen oder kneten diese. Die Teige bzw. Massen bringen sie in die gewünschten Formen. Händisch oder maschinell formen sie Backstücke (Tortenböden, Kipferl, Strudel usw.), die sie auf Backbleche legen und in Etagenbacköfen backen.
Konditor*innen bereiten außerdem verschiedene Cremes, Glasuren und Füllungen zu, mit denen die Backwaren gefüllt und verziert werden. Torten dekorieren sie abschließend mit Cremes oder Schlagobers und belegen sie mit verschiedenen Dekorstücken aus Marzipan, Früchten oder Schokolade. Dabei ist auch Kreativität und Liebe zum Detail gefragt. Die fertigen Produkte werden entweder gekühlt gelagert oder in den Vitrinen der Verkaufsräume aufgestellt und präsentiert.

Bei ihrer Arbeit verwenden Konditor*innen (Zuckerbäcker*innen) verschiedene Maschinen und elektrische Geräte, wie z. B. Rühr- und Ausrollmaschinen. Sie sind auch für die Reinigung und Wartung dieser Maschinen und Geräte zuständig. Sie führen Betriebsbücher, Material- und Lagerlisten und Einkaufslisten. Zu ihren Aufgabebereich gehört auch der Einkauf und das richtige Lagern von Lebensmitteln. Konditor*innen (Zuckerbäcker*innen) informieren Verkaufsmitarbeiter*innen oder Kund*innen direkt über die Inhaltsstoffe der Produkte und mögliche Unverträglichkeiten. Mitunter arbeiten Konditor*innen auch im Verkauf mit.
Bei all ihren Arbeiten ist die Einhaltung von Hygienevorschriften ein absolutes Muss.

Konditor*innen (Zuckerbäcker*innen) verwenden und bedienen zahlreiche Maschinen und elektrische Geräte, z. B. Teigbearbeitungsmaschinen, Rühr- und Ausrollmaschinen, computergesteuerte Backöfen und Gefrieranlagen. Weiters hantieren sie mit diversen Küchenwerkzeugen wie z. B. Messer, Spachtel, Gabeln, Töpfe, Pfannen, Bleche, Kuchen-, Torten- und Ausstechformen. Zur Zubereitung von Teigen und Rohmassen verarbeiten sie verschiedene Rohstoffe (Mehl, Eier, Wasser, Butter, Milch, Zucker, Tortengelees, Schlagobers, Früchte, Nüsse und dergleichen).

Konditor*innen (Zuckerbäcker*innen) arbeiten in den Küchen und Backstuben von Konditoreien, aber auch in Küchen von großen Restaurants und Hotels. Sie sind in Verkaufsräumen und Lagerräumen tätig. Konditor*innen arbeiten im Team mit Berufskolleg*innen und verschiedenen Fach- und Hilfskräften sowie mit Mitarbeiter*innen der Gastronomie. Siehe z. B. Bäckerei (Lehrberuf), Koch / Köchin (Lehrberuf), Küchengehilfe / Küchengehilfin, sowie Buffet- und Schankkräften (siehe Restaurantfachmann / Restaurantfachfrau (Lehrberuf) und Buffet- und Schankkraft).

Konditor*innen beginnen in der Regel schon sehr früh mit ihrer Arbeit, damit zur Geschäftsöffnung die Produkte frisch zur Verfügung stehen. Sie arbeiten auch an Wochenenden und Feiertagen.

  • Teige und Massen für Torten, Back- und Zuckerwaren herstellen
  • Zutaten auswählen, wiegen und verarbeiten
  • Schokoladeprodukte (Bonbons, Konfekt usw.) und Marzipan erzeugen
  • Teige händisch oder in der Knetmaschine rühren, Teige auswalzen und Backstücke formen
  • Füllungen und Cremes zubereiten
  • Torten, Kuchen und Backwaren verzieren und gestalten
  • warme Mehlspeisen herstellen
  • Speiseeis zubereiten
  • Produkte in Vitrinen präsentieren
  • mitunter im Verkauf mitwirken
  • Betriebsbücher, Material- und Lagerlisten, Einkaufslisten usw. führen
  • Konditoreien, Bäckereien, Cafés
  • Mittel- und Großbetriebe des Hotel- und Gastgewerbes
  • Betriebe der Backwaren- und Süßwarenindustrie

Der Beruf Konditor*in (Zuckerbäcker*in) ermöglicht mit entsprechender Berufserfahrung und Weiterbildung beispielsweise die Spezialisierung auf:

  • Entwicklung von neuen Rezepten und Produkten
  • Publikation von Rezepten (Rezeptbücher, Food-Blog)
  • industrielle Produktion von Torten, Back- und Zuckerwaren
  • Produktion für die Event- und Erlebnisgastronomie
  • Verkauf und Vertrieb von Torten, Back- und Zuckerwaren
  • Durchführung von Kursen und Seminaren für die Herstellung von Torten, Back- und Zuckerwaren
  • Lebensmitteltechnik

Spezialisierungs- und Aufstiegsmöglichkeiten (Auswahl):

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