FremdenführerIn

Ausbildung

FremdenführerInnen benötigen zwar keine Matura, da sie aber über eine gute Allgemeinbildung und über sehr gute Fremdsprachenkenntnisse verfügen müssen, bietet der Abschluss einer allgemein bildenden oder berufbildenden höheren Schule z. B. mit Sprachen- und/oder Tourismusschwerpunkt eine gute Voraussetzung für diesen Beruf.

Die eigentliche FremdenführerInnen-Ausbildung kann in Vorbereitungslehrgängen auf die Befähigungsprüfung für FremdenführerInnen, die vom Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) und vom Berufsförderungsinstitut (bfi) angeboten werden, absolviert werden.

Für die Prüfung ist die jeweilige Landesregierung zuständig, in Wien das Kulturamt der Stadt Wien, die Magistratsabteilung 7. Die Prüfung beginnt meistens mit der sogenannten "Unternehmerprüfung" (siehe Kursinhalte: die betriebswirtschaftlichen Kenntnisse; FremdenführerInnen sind oft selbstständige Gewerbetreibende, sie brauchen also Grundkenntnisse des Steuerrechtes, des Sozialversicherungsrechtes etc.). Dann folgt die fachliche Prüfung: zuerst Theorie, nachher Praxis im Bus, in einem Besichtigungsobjekt (in Wien zum Beispiel im Kunsthistorischen Museum, der Schatzkammer, dem Stephansdom etc.) bzw. bei einem Spaziergang in der Stadt. Die Unternehmerprüfung ist schriftlich und mündlich, die fachliche Prüfung mündlich.

Wichtige Ausbildungsinhalte:

  • Fremdenverkehr und Tourismus
  • Führungen zusammenstellen und abhalten
  • Rhetorik und Kommunikation
  • Terminplanung, Terminkoordination
  • Kalkulation, Buchhaltung, Abrechnung
  • KundInnenberatung und -betreuung
  • Fremdsprachen