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FlugwettertechnikerIn

Berufsbeschreibung

Der Aufgabenbereich von FlugwettertechnikerInnen umfasst die laufende Beobachtung des Wetters im Flughafenbereich und die Weitergabe der Beobachtungsergebnisse an Wetterstationen im In- und Ausland. FlugwettertechnikerInnen stehen in Kontakt mit Wetterstationen und arbeiten oft unter Zeitdruck, da das Wetter ständig beobachtet und die Daten rechtzeitig ausgewertet werden müssen. Sie sind in Schichtarbeit tätig, zu der auch Nacht- sowie Sonn- und Feiertagsarbeit gehören.

Veränderungen des allgemeinen Wetterzustandes (z. B. Niederschlag, Wolkenform) werden durch Sichtbeobachtungen festgestellt und in einen Computer eingegeben, der dann die Daten halbstündlich aktualisiert. FlugwettertechnikerInnen benutzen bei ihrer Arbeit zahlreiche Instrumente und Messgeräte, z. B. zur Messung und Erfassung der Windrichtung bzw. -geschwindigkeit, der Pistensichtweite, des Luftdrucks ( Barometer mit automatischer Umrechnung des Luftdruckwertes entweder auf Flugplatzhöhe oder Meeresspiegel), der Lufttemperatur und -feuchtigkeit (Thermo- und Hygrometer) oder der Untergrenze der Wolken (Entfernungsmessgerät).

Die Beobachtungsergebnisse werden in codierter Form über Datenterminals oder Flugwetterschreiber an verschiedene Flughäfen weitergeleitet. Weitere Aufgabenbereiche sind die Anfertigung von Höhenwetterkarten, graphischen Darstellungen der Luftdruckmessungen sowie die Führung von Beobachtungstagebüchern, wobei die zuletzt genannten Tätigkeiten in zunehmendem Maß mit Hilfe von Computern und Datenbanken ausgeführt werden. FlugwettertechnikerInnen warten und justieren auch die von ihnen verwendeten Geräte und beheben kleinere Fehler selbst.

FlugwettertechnikerInnen arbeiten mit EDV-Anlagen, speziellen Computerprogrammen zur Berechnung aktueller Wetterwerte und zur Führung von Wetterbeobachtungstagebüchern und mit Telekommunikationsanlagen (Telefon, Fax, Funkanlagen usw.). Ihre wichtigsten Arbeitsmittel sind ihr Computer und ihre meteorologischen Messgeräte:  Barometer (Luftdruck), Thermometer (Temperatur), Hygrometer (Luftfeuchtigkeit) und Geräte zur Messung und Erfassung von Windrichtungen und -geschwindigkeiten und von Pistensichtweiten. Flugwettertechniker bedienen Flugwetterschreiber, Handwerkzeuge und Prüfgeräte zur Wartung der verschiedenen Messgeräte.

FlugwettertechnikerInnen arbeiten in Büros und Messstationen auf Flughäfen. Sie arbeiten eng mit FlugfunkerInnen (welche die Daten an die PilotInnen übermitteln) und MeteorologInnen (siehe Meteorologe/Meteorologin) zusammen.

  • regelmäßig Wetterbeobachtungen durchführen
  • die erhobenen Mess- und Beobachtungsdaten diagnostisch bewerten
  • Wetteranalysen und Wettervorhersagen erstellen
  • meteorologische Messgeräte und EDV-Anlagen bedienen
  • die berechneten Wetterwerte an FlugfunkerInnen, PilotInnen usw. übermitteln
  • Messgeräte und -anlagen warten und instand halten
  • Flughafenbetriebsgesellschaften und Luftfrachtgesellschaften
  • Österreichisches Bundesheer
  •  Austro Control (Luftfahrt- und Wetterinformationsdienst)

Hier finden Sie ein paar Begriffe, die Ihnen in diesem Beruf und in der Ausbildung immer wieder begegnen werden:

 Austro Control Aviation GPS GSM-Geräte Hubschrauber Meteorologie

 

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Wirtschaftskammer Österreich
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