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Einzelhandel - Sportartikel (Lehrberuf) - Lehrzeit: 3 Jahre

Andere Bezeichnung(en): SportartikelberaterIn, SportartikelhändlerIn

 

Berufsbeschreibung

Ob Schi- oder Radfahren, Berg- oder Wassersport: Einzelhandelskaufleute im Bereich Sportartikel sind die ExpertInnen, wenn es um die Ausrüstung für die Lieblingssportart ihrer KundInnen geht. In einem Beratungsgespräch erheben sie den Bedarf der KundInnen und stellen die verschiedenen Sportartikel vor. Sie beraten die KundInnen über die optimale Ausstattung für die jeweiligen Ansprüche, erklären Unterschiede zwischen verschiedenen Angeboten und weisen auf sinnvolle Ergänzungen wie z. B. passende Sportbekleidung hin.
SportartikelhändlerInnen kümmern sich aber auch um die administrativen Aufgaben im Büro. Sie bestellen Waren nach, übernehmen die Lieferung und kontrollieren die eingehenden Waren und Lieferpapiere. Beim Verkauf ihrer Waren wickeln sie den Zahlungsverkehr ab oder erledigen Bestellungen von KundInnen für nicht lagernde Artikel.

SportartikelhändlerInnen sind in spezialisierten Fachgeschäften (z. B. Berg-, Wasser- oder Radsport) oder in Filialen von Sporteinzelhandelsketten mit breitem Sortiment beschäftigt. Sie arbeiten im Team mit ihren BerufskollegInnen und Vorgesetzten. Dabei stehen sie in direktem Kontakt zu ihren KundInnen, aber auch zu Fachkräften aus anderen Abteilungen.

ibw, Fotowettbewerb 2012Zoom

 

 

Einzelhandelskaufleute im Bereich Sportartikel präsentieren und verkaufen Sportartikel und Zubehör aller Art. Oft sind sie dabei auf bestimmte Sportarten spezialisiert, über die sie ihre KundInnen umfassend beraten können. Sie wissen genau über die Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten unterschiedlicher Sportgeräten und die dafür notwendigen körperlichen Voraussetzungen Bescheid und erklären ihren KundInnen Qualitätsunterschiede zwischen den verschiedenen Angeboten.
Bei vielen Sportartikeln - wie z. B. Bindungen von Skiern und Snowboards, Bespannungen von Tennisrackets, Höheneinstellungen bei Fahrrädern - ist es erforderlich, diese auf die Kundenbedürfnisse und körperlichen Eigenschaften (Größe, Gewicht etc.) anzupassen. SportartikelhändlerInnen nehmen sowohl diese Ersteinstellungen vor, als auch das weitere Service. Sie informieren die KundInnen über die notwendige Pflege und führen, wenn nötig, kleinere Reparaturen selbst durch. Auf Kundenwunsch bestellen sie nicht lagernde Waren bei Produzenten oder Großhändlern oder fordern sie aus anderen Filialen an. Sie nehmen Änderungswünsche von Kundinnen und Kunden entgegen und leiten diese an die zuständigen Abteilungen weiter.

Im administrativen Bereich kümmern sich Einzelhandelskaufleute um die Warenbestellung, die Warenannahme und die Warenlagerung. Sie überprüfen, ob die gelieferte Ware mit der Bestellung und den Lieferpapieren übereinstimmt und reklamieren beschädigte oder falsch gelieferte Ware. Für nicht lagernde Ware übernehmen sie die KundInnenaufträge und leiten die Bestellung an die Lieferanten weiter.
SportartikelhändlerInnen erledigen außerdem alle anfallenden Büroarbeiten, übernehmen den Zahlungs- und Schriftverkehr und arbeiten im  Rechnungswesen mit. Außerdem helfen sie bei der Gestaltung der Verkaufsflächen und Schaufenster und planen verkaufsfördernde Aktionen (z. B.  Werbung oder Preisausschreiben), wobei sie ihre Kreativität ausspielen können.

Das Warenangebot im Sportartikelhandel ist extrem vielfältig und wird laufend erweitert. Neben den eigentlichen Sportgeräten und -ausrüstungen gehören Sportbekleidung und Zubehör sowohl für den Breitensport als auch für Extrem- und Vereinssport zum Sortiment. Immer öfter werden außerdem Körperpflegeartikel, Ernährung und Getränke, abgestimmt auf die Erfordernisse und Ansprüche der unterschiedlichen Sportarten, zusätzlich angeboten. SportartikelhändlerInnen müssen daher ständig über die neuesten Trends, Entwicklungen und Zusatzprodukte gut Bescheid wissen.

Ist eine Kunde/eine Kundin mit der gekauften/bestellten Ware einmal nicht zufrieden, weil diese z. B. beschädigt ist oder eine falsche Größe, Form, Farbe etc. gewählt wurde, nehmen Einzelhandelskaufleute die  Reklamation entgegen, tauschen die Waren um oder stellen Gutschriften aus.

Immer wichtiger wird im Einzelhandel die Verkaufsabwicklung über  E-Commerce - also Verkaufsportale im Internet. Für viele Einzelhandelskaufleute wird daher auch der sichere Umgang mit E-Commerce-Anwendungen immer wichtiger. Dabei spielt sowohl die rasche, als auch die richtige Abwicklung der Kundenbestellungen eine besondere Rolle.

Einzelhandelskaufleute verwenden für ihre Arbeit Kassen-, Bestell- und Lagersysteme, die durch spezielle Computersoftware gesteuert werden (Bestell- und Abrechnungssysteme). Auch der Internethandel gehört für viele Einzelhandelskaufleute mittlerweile zum Arbeitsalltag, d. h. viele Bestellungen werden bereits über das Internet durchgeführt. Wie in allen Handels- und Dienstleistungsbereichen müssen sie auch jederzeit für ihre KundInnen erreichbar sein, d. h. der Umgang mit kommunikationstechnischer Ausstattung wie z. B. E-Mail, Telefon, teilweise auch noch Fax ist eine Selbstverständlichkeit in ihrem Beruf.

Darüber hinaus hantieren sie vor allem mit den unterschiedlichsten Produkten ihres Warensortiments.

Einzelhandelskaufleute im Schwerpunkt Sportartikel arbeiten in Einzelhandelsbetrieben der Sportartikelbranche oder in Filialen von Sportartikelunternehmen. Sie arbeiten im Team mit ihren KollegInnen und haben Kontakt zu KundInnen sowie zu Fachkräften aus anderen Abteilungen wie z. B. Lagerhaltung oder  Rechnungswesen.

  • Bedarf für die Warenbeschaffung ermitteln und die Warenbestellungen durchführen
  • Einkauf unter Berücksichtigung aktueller Sport- und Modetrends, Designerlinien, saisonaler und regionaler Erfordernisse planen
  • Warenlieferungen überwachen und administrativ bearbeiten
  • Waren übernehmen, kontrollieren, lagern und pflegen
  • betriebliches Warensortiment vorbereiten, bereitstellen und verkaufsgerecht präsentieren, Waren zu Ensembles (z. B. aus Sportgerät und Kleidung) zusammenstellen
  • die Kundschaft bei der Produktauswahl vor allem hinsichtlich richtige Verwendung von Sportgeräten, zu beachtende Sicherheitsmaßnahmen, gesundheitliche, physiotherapeutische und orthopädische Voraussetzungen beraten
  • die Kunden zu Farbe und Stil von Sportbekleidung unter Berücksichtigung modischer Einflüsse und Trends sowie über die Zusammensetzung, die Verträglichkeit und die Pflege der Textilien beraten
  • Serviceleistungen (z. B. Montage, Einstellungen) anbieten und durchführen
  • Verkaufs- und Beratungsgespräche führen
  • Bestellungen und Aufträge entgegennehmen und abwickeln inklusive Rechnungslegung und Zahlungsverkehr
  • Reklamationen behandeln
  • spezialisierte Sportfachgeschäfte
  • Filialen von Sportartikelhandelsketten
  • Kaufhäuser mit Abteilungen für Sportartikel

Hier finden Sie ein paar Begriffe, die Ihnen in diesem Beruf und in der Ausbildung immer wieder begegnen werden:

 EAN Inventur Label Reklamation

 

 

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Wirtschaftskammer Österreich
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