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Baumaschinentechnik (Lehrberuf - auslaufend) - Lehrzeit: 3 1/2 Jahre

Berufsbeschreibung

Der Lehrberuf BaumaschinentechnikerIn wurde per 1. Juni 2015 durch den Lehrberuf Land- und Baumaschinentechnik im Schwerpunkt Baumaschinen ersetzt (siehe Land- und Baumaschinentechnik - Baumaschinen (Lehrberuf)).

BaumaschinentechnikerInnen warten und reparieren alle Arten von Maschinen, Gerätschaften und Anlagen, die im Bauwesen verwendet werden, wie z. B. Bagger, Kräne, Raupenfahrzeuge, Transportmaschinen,  Lauf- und Förderbänder usw. Je nach Spezialisierung sind sie auch mit der Konstruktion, Herstellung und Montage von Baumaschinen befasst. Sie prüfen die Baumaschinen auf ihre Funktionstüchtigkeit, bauen Zubehörteile ein, tauschen Baugruppen und Ersatzteile aus.
BaumaschinentechnikerInnen arbeiten in Werkstätten und Werkhallen von Unternehmen der Baubranche, von Service- und Reparaturbetrieben für Baumaschinen sowie direkt auf den Baustellen im Team mit BerufskollegInnen und anderen (bau-)technischen Fachkräften und SpezialistInnen.

 

 

"Bereits ein halbes Jahr nach Beginn meiner Lehre als Baumaschinentechniker bei Zeppelin Österreich fahre ich mit auf Montage, dabei gefällt mir besonders der direkte Kontakt mit den Kunden. Neben meinem Interesse für Caterpillar-Baumaschinen, welche mich schon als Kind fasziniert haben, bestätigen auch die abwechslungsreichen Problemlösungen im Team, dass ich die richtige Berufswahl getroffen habe."
Marvin Kitzberger, Lehrling bei Zeppelin Austria GmbH, ibw Fotowettbewerb 2007

BaumaschinentechnikerInnen warten und reparieren Baumaschinen aller Art, wie z. B. Raupenfahrzeuge, Bagger, Transportmaschinen, Förderbänder, Hebebühnen, Kräne, Betonaufbereitungsmaschinen und dergleichen mehr. Dabei testen und überprüfen sie Motoren, hydraulische, pneumatische oder computergesteuerte Einrichtungen sowie Elektrik, Elektronik, Lenk- und Bremseinrichtungen und Fahrwerke, tauschen Ersatzteile und Komponenten aus und führen diverse Reparaturarbeiten durch. Sie prüfen weiters die Funktionen und Einstellungen der Maschinen, erfassen technische Daten und dokumentieren diese in Betriebsbüchern und Wartungsprotokollen.

BaumaschinentechnikerInnen im Bereich der Konstruktion, Herstellung und Montage von Baumaschinen zeichnen technische Skizzen und Pläne, fertigen einzelne Bauteile und Baugruppen an und bauen die Maschinen und Anlagen zusammen. Dabei wenden sie verschiedene Methoden und Verfahren der Metallbearbeitung an; sie bearbeiten die herzustellenden Werkstücke teils manuell, z. B. mittels Feilen, Sägen, Schneiden, Polieren, teils maschinell, z. B. mittels Drehen, Fräsen, Bohren oder Schleifen. Sie führen Maßnahmen zur Qualitätssicherung durch und gewährleisten auf diese Weise die Betriebssicherheit von Baumaschinen.

BaumaschinentechnikerInnen arbeiten an und mit den unterschiedlichsten Baumaschinen und Baugeräten und deren Komponenten, wie Motoren, Lenk- und Bremseinrichtungen, hydraulischen und pneumatischen Schaltungen, Sensoren und Steuerungssystemen usw. Im Rahmen von Wartungs- und Reparaturarbeiten hantieren sie mit Metallbearbeitungsmaschinen und -geräten, wie z. B. Fräs-, Bohr-, Schleif- und Drehmaschinen, Löt- und Schweißgeräte sowie mit Handwerkzeugen, wie z. B. Schraubenzieher, Schraubenschlüssel, Hämmer, Sägen oder Feilen.

Weiters verwenden sie Einzelteile, wie Schrauben, Nieten, Stifte, Nägel, Leitungen und Kabel. Bei allen ihren Arbeiten lesen und verwenden sie technische Montage- und Schaltpläne und führen technische Dokumentationen, Betriebsbücher, Arbeits- und Wartungsprotokolle, Listen und Journale. Sie tragen Schutzkleidung, wie Schutzhelme, Schutzbrille und Handschuhe.

BaumaschinentechnikerInnen arbeiten in Werkstätten und Werkhallen sowie direkt vor Ort auf Baustellen (meist zu Montagezwecken). Sie arbeiten im Team mit BerufskollegInnen und mit anderen (bau-) technischen Fachkräften und SpezialistInnen, siehe z. B.: Land- und Baumaschinentechnik - Baumaschinen (Lehrberuf), BaumaschinenführerIn, BaumeisterIn, BautechnikerIn, PolierIn.
Sie haben direkten Kontakt mit ihren AuftraggeberInnen sowie zu LieferantInnen und Zulieferbetrieben von Komponenten und Zubehörteilen.

  • Wartungs- und Reparaturarbeiten an Baumaschinen aller Art durchführen
  • dabei mechanische, pneumatische, hydraulische, elektrische und elektronische Teile von Baumaschinen testen und prüfen
  • Zubehörteile und Ersatzteile aus- und einbauen
  • Motoren, Lenk- und Bremseinrichtungen, Fahrwerke etc. kontrollieren
  • Betriebsstoffe (Öl, Wasser) wechseln, Filter, Dichtungen etc. austauschen
  • Service- und Montagepläne, Funktionszeichnungen und Schaltpläne lesen
  • im Bereich der Konstruktion technische Pläne und Skizzen anfertigen
  • Bauteile, Baugruppen und Komponenten herstellen und bearbeiten, z. B. durch Feilen, Sägen, Bohren, Schleifen, Gewindeschneiden, Meißeln, Schmieden, Drehen, Fräsen, Polieren
  • Bauteile in Maschinen montieren, z. B. durch Weichlöten, Hartlöten, Kleben, Gasschmelzschweißen, Elektroschweißen, Schutzgasschweißen
  • Bauteile und Maschinenfunktionen überprüfen, dabei diverse Mess- und Prüfwerkzeuge einsetzen
  • Maßnahmen der Qualitätssicherung durchführen
  • technische Dokumentationen, Betriebsbücher, Arbeitsprotokolle, Listen und Journale führen
  • Service- und Reparaturbetriebe für Baumaschinen
  • Unternehmen der Baubranche mit eigener Werkstätte
  • Herstellerbetriebe von Baumaschinen

Hier finden Sie ein paar Begriffe, die Ihnen in diesem Beruf und in der Ausbildung immer wieder begegnen werden:

 Hydraulik Intelligente Systeme Pneumatik Sensortechnik

Whatchado Video-Interviews:

Whatchado Video - Florian Aistleitner - Lehrling Baumaschinen-TechnikerZoomWhatchado Video - Arnold Klaus - Baumaschinenmechaniker EFZ, 3. LehrjahrZoom
 
 

 

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Wirtschaftskammer Österreich
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